Fleisch: Die beliebtesten Spezialitäten


Jun
11

Feinschmecker kaufen heute nicht einfach nur Fleisch: Sie entscheiden sich für weniger, dafür aber bewusster – Immer mehr Verbraucher bevorzugen deshalb Ware, die den Weg in die Kühltheken des Lebensmittel-Einzelhandels gar nicht erst findet.

fleisch-die-beliebtesten-spezialitaetenSie kaufen ihr Fleisch beim Metzger ihres Vertrauens, in Fachgeschäften oder Online-Shops für Premiumfleisch. Hier entscheidet nicht der günstigste Preis, sondern die Qualität. Doch welches ist die beste Wahl?

Außen knusprig, innen saftig und zart rosa: So wünschen sich Fleischliebhaber ihr perfektes Stück Fleisch. Und trotzdem gibt es beim Fleischgenuss große Unterschiede! Das besonders fettreiche Wagyu hat beispielsweise einen markanten Eigengeschmack und lässt sich keinesfalls mit dem fettarmen Bisonfleisch vergleichen, das leicht an Wild erinnert. Lernen Sie einige der angesagten Fleischsorten näher kennen und erfahren Sie, wodurch sie sich unterscheiden.

Black Angus Steak, Wagyu, Dry Aged Beef, Txogitxu & Co. Trendsetter des Fleischgenusses

 

Wagyu – japanisch fein marmoriert

Wagyu bedeutet japanisches Rind und gilt als das teuerste und vielleicht das beste Steak der Welt: Das perfekte Verhältnis von Muskelmasse und Marmorierung sorgt für den herausragenden, zarten Geschmack!

Wagyu - japanisch fein marmoriertKein Wunder, dass es bei Gourmets ganz oben auf der Genussliste steht. Die absolute Königsklasse unter den Wagyu-Spezialitäten ist dabei natürlich das berühmte Kobe Rind. Doch nicht mal  3.000 Rinder pro Jahr dürfen sich nach der Provinzhauptstadt Kobe benennen. Bisher gab es ein striktes Export verbot, welches zur Freude echter Fleischkenner gelockert wurde. Japan beliefert weltweit einige wenige auserwählte Partner, darunter z. B. ALBERS oder Gourmetfleisch mit Kobe.

Übrigens: Neben dem einzigartigen Geschmack ist das Wagyu Fleisch außerdem äußerst gesund: Es enthält bis zu 33% mehr ungesättigte Fettsäuren als andere Rinderrassen, ist cholesterinarm und hat einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren.

 

Black Angus – kräftig zart

Black Angus kräftig zartWeltweit steht Black Angus für höchsten Steakgenuss: Der Name stammt von der schottischen Grafschaft Angus.

Hier wurden die irischen Rinder als erstes gezüchtet. Von dort aus fand eine weltweite Verbreitung der schwarzen und hornlosen Rasse statt, genannt Black Angus.

Das Fleisch ist von kräftiger, roter Farbe, feinfaserig, schön marmoriert und auch nach dem Braten zart und saftig.

Black Angus Beef eignet sich deshalb auch hervorragend für Barbecues.

 

Heißblütig spanisches Txogitxu

Heißblütig spanisches TxogitxuDer Ursprung der „alten Kuh“ liegt im Baskenland, wo ein hohes Alter noch geschätzt wird: Im Gegensatz zur industriellen Massenproduktion, bei der Rinder schnell und effizient wachsen und in der Regel bereits als Jungtier geschlachtet werden, stammt das lange abgehangene Fleisch von glücklichen und vor allem alt gewordenen Rindern – bis zu 18 Jahre.

Das Alter und das Futter zeichnen die atemberaubende Qualität aus. Feinschmecker können die saftige Weide und den Rahm noch riechen und schmecken. Das besondere Kennzeichen von Txogitxu ist das dunkelrote, fein marmorierte Fleisch, das von einer wachsartigen, gelben Schicht aus Fett umgeben ist. Unbedingt beachten: Die Fettschicht sollte für dieses einmalig intensive und zarte Genusserlebnis unbedingt mitgegessen werden.

Txogitxu ist in den drei Qualitäten „superextra”, „extra” und „nacional” erhältlich.

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Abh%C3%A4ngen_(Zubereitungsart)

 

Die Urwüchsigkeit des Bisons

BisonfleischAls Bison wird ein wildlebendes Rind bezeichnet, das in der amerikanischen Prärie beheimatet ist.

Dank der wilden Kräuter und Gräser als Nahrungsquelle und ohne die menschliche Zufütterung, entfaltet das Fleisch ein kräftiges Aroma. Es ist extrem mager und selbst Geschmacksträger – anders als beim Rind das seinen Geschmack erst durch die Fettmarmorierung erhält. Das macht es bei ernährungsbewussten Fleischfans so beliebt.

Eine Besonderheit bei der Zubereitung ist, dass das Bisonfleisch schneller durchbrät, aber im Gegensatz zu Rindfleisch doppelt so lange ruhen muss.

Bildquelle: https://en.wikipedia.org/wiki/American_bison

 

Gut Ding will Weile haben: Dry Aged Beef

Dry Aged BeefDas sogenannte Dry Aging steht seit Jahrhunderten für das Reifen von Fleisch auf natürliche Art.

Die Rinderhälften werden dazu in Kühlkammern bei kontrollierter Temperatur und Luftfeuchtigkeit mindestens 4 Wochen abgehangen. Der zeitintensive Reifeprozess sorgt mit Hilfe von Enzymen und Wasserentzug für ein außergewöhnlich zartes und aromatisches Aroma.

Welches Fleisch eignet sich zum Dry Aging?

Ob Rassen wie Angus oder Hereford, ob Fleischstücke wie Ribeye, hohe Rippe oder Roastbeef: Für Dry Aged Beef gilt „je fetter das Fleischstück umso besser“. Denn für die nussig, buttrige Geschmacks-entwicklung sollte das Fleischstück eine ausgeprägte Fettmarmorierung besitzen.

 

Schwarzes Gold: Ibérico

Ibérico Schweine, wegen ihrer schwarzen Pfoten auch pata negra genannt, leben frei auf großen Ländereien in Andalusien und der Extremadura.

Ihr Fleisch ist mit herkömmlichem Schweinefleisch kaum zu vergleichen. Die Ernährung des iberischen Schweins ist von großer Bedeutung, denn diese bestimmt die Qualität des Fleisches. Besonders die Eicheln, die die schwarzbraunen Schweine von Oktober bis Januar fressen, sind entscheidend für das charakteristische nussige Aroma.

 

Edelfleisch muss man probiert haben

Die geschmackliche Abwechslung und ein besonderer Fleischgenuss spielen eine zunehmend größere Rolle. Statt Schweinshaxe oder Sonntagsbraten kommen die oben genannten exquisiten und ausgefallenen Gourmet-Fleischsorten auf den Tisch. Probieren Sie doch auch einmal etwas neues und entdecken Sie eine große Vielfalt an „wahrem“ Fleischgenuss!

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